Aktuelles von Körber + Sacher

Bendorf. 1000 Bäume ergeben schon einen stattlichen Wald. Die Stadt Bendorf erhielt einen solchen Wald geschenkt - und nach dem Willen der Geber soll das längst noch nicht das Ende der Schenkung sein. Was beinahe wie ein Märchen klingt, in dem ein reicher Onkel seiner finanzschwachen Heimatstadt eine grosszügige Bescherung bereitet, ist erfreulicherweise eine Tatsache. Wie es dazu kam? „Wir engagieren uns für die Umwelt, weil durch den Klima-. wandel und die Verknappung der Ressourcen die Themen Umweltschutz, Energieverbrauch und Nachhaltigkeit immer drängender werden", sagt Ingrid Sacher Sacher. Und deshalb habe es sich die Firma Körber + Sacher (Druckund Kopiersysteme, Bendorf Concordiapark) mit ihrem Partner Ricoh unter dem Motto „Print and Plant" zur Aufgabe gemacht, Bäume zu pflanzen. „Für jedes Ricoh-Multifunktionsgerät, das von Kunden bei uns angemietet wird, pflanzen wir mindestens einen Baum - hier in unserer Heimat", versichert Ingrid Sacher.

IMG 0032Zusammen mit dem Forstamt Koblenz und dem Bendorfer Förster Hans Grün wurde ein Gelände in unmittelbarer Nähe des Römerturms, wo zum einen Sturm Xynthia gewaltet hatte und zum anderen etliche Bäume die Hiebreife erreicht hatten, festgelegt. Passend zum nahegelegenen Turm und dem römischen Grenzwall, haben sich die Experten für Esskastanie und Mispel entschieden. Die Mispel stammt ursprünglich aus dem Orient und verbreitete sich dann über Südeuropa auch in unserer Landschaft.

 


 

IMG 0064Und da auch schon die Römer „heiße Maroni" schätzten, ist die Esskastanie ebenfalls passend. Zum Pflanztermin trafen sich in diesen Tagen Ingrid Sacher, Förster Hans Grün, Caroline Barthel (Forstamt Koblenz) und Arno Pieper (Fa. Ricoh) bei gutem Wetter am Römerturm. Nun muss man nicht denken, dieses Naturfreunde-Quartett habe mal so eben 1000 Bäume in die Erde gesetzt. Jeder beließ es bei „einigen" und Ingrid Sacher musste ja auch erst mal üben, mit dem unbekannten Handwerkszeug umzugehen. Das Gros der Sache haben natürlich die gelernten Waldarbeiter bernommen.

 

 

 IMG 0086„Wir selbst werden es wohl nicht mehr erleben, dass aus den kleinen Setzlingen ausgewachsene Bäume werden", meinte Ingrid Sacher. „Aber Aufforstungen sind Investitionen für die nachfolgenden Generationen; auch wir profitieren ja heute davon, was unsere Vorfahren gepflanzt haben." Das ist sicher eine gute Einstellung und ein gutes Werk zugleich. Und wie sagte doch Martin Luther so beispielhaft optimistisch: „Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen."